Trend im Triathlon-Training: Schnorchel

Wer als Triathlet noch etwas mehr herausholen will, der kann natürlich versuchen, sich am Rad zu verbessern und sein Laufen zu optimieren. Aber auch beim Schwimmen gibt es Wege, seinen Lage im Wasser noch besser dem Widerstand anzupassen. Das Problem ist nur: Unter Wasser bleibt den meisten Athleten nicht viel Zeit, sich mit dem eigenen Körper zu beschäftigen, weil man immer wieder auftauchen und Luft holen muss.

Abhilfe kann da der gute alte Schnorchel schaffen: Damit kann der Sportler in Ruhe seine Lage im Wasser korrigieren und in seinen Ablauf einbauen, ohne Angst haben zu müssen, nicht genug Sauerstoff zu bekommen. Gerade Anfänger beim Triathlon sollten, wenn sie keine geübten Krauler sind, zunächst mit einem Schnorchel diese Schwimmtechnik einüben und die Abläufe verinnerlichen. Interessant ist, dass, sobald man diese Atemunterstützung hat, man sich voll und ganz auf die Arme konzentriert und die Bewegungen synchronisieren kann. Sind diese einstudiert, kann man sich im nächsten Schritt dann der Atemtechnik widmen, weil Arme und Beine bereits automatisch ihre Bewegungen machen.

Lage kann optimal angepasst werden

Auch Profis können immer dazulernen; bei ihnen ist es meistens der Beinschlag, der noch Verbesserungspotenzial hat. Auch hier kann der Schnorchel helfen, die volle Aufmerksamkeit auf die Beine und ihre Bewegungen zu lenken. Oftmals wird beim Training ein Schwimmbrett verwendet, das aber die Lage im Wasser sehr verändert. Oft wird dabei der Nacken zu sehr überstreckt, der Oberkörper falsch positioniert und die Hüfte liegt zu tief im Wasser. Somit richtet man am Ende mehr Schaden an, als man Nutzen gewinnt.

Wer besonders ambitioniert ist, kann dann auch Spezialschnorchel verwenden, mit denen man unter Wasser ausatmen kann und die dann nur über Wasser Luft aufnehmen. Diese Schnorchel sind nicht nur für eine Lageoptimierung einsetzbar, sondern auch im Intensivtraining. Gerade wer bereits durchs Radfahren seinen Nacken verspannt hat wird sich freuen, diesen beim Wassertraining entscheidend entlasten zu können.

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