Trailrunning in der Schweiz

Eine Sportform, die zwar nicht olympisch ist, aber vor allem bei Freizeitsportlern immer beliebter wird, ist das Trailrunning, was übersetzt etwa über “Stock und Stein laufen” bedeutet. Die Schweiz ist hervorragend dazu geeignet, denn sie bietet nach wie vor unberührte Natur, Hügel und Berge und vor allem auch die passenden Routen.

Egal, ob man von Grindelwald nach Kandersteg oder vom Engadin ins Tessin laufen will, die Auswahl an Routen ist fast unendlich. Es gibt einige Sportvereine, die sogar Rennen veranstalten, aber man kann sich auch Reiseführer kaufen oder Bücher, die Empfehlungen für gute Strecken geben. Allein die Zentralschweiz hat 53 ausgewiesene Strecken, die man ablaufen kann, sowohl für Anfänger als auch für ambitionierte Amateurläufer.

Eine leichte Strecke führt von Gstaad, Rübeldorf und Eggli wieder zurück nach Gstaad. Die Strecke beträgt knappe acht Kilometer und man überwindet dabei etwa 500 Höhenmeter. Sie ist gut für Anfänger geeignet, braucht keine besonderen Technik, belohnt die Läufer aber mit schönen Aussichten.

Eine der anspruchsvollsten Strecken hingegen ist der Trail am Gornergrat Zermatt, der knapp 42 Kilometer beträgt und bei dem man 2.500 Höhenmeter überwinden muss. Wer hier laufen will, sollte fit sein und vor allem vorher schon einige Trailläufe absolviert haben, vor allem in den Bergen. Die Arlenwald Hensana Trails sind als mittelschwere Traillauf-Strecken eingestuft. Der Rundkurs ist zehn Kilometer lang und es werden etwa 200 Höhenmeter überwunden, Wer ein wenig Training hat und eine solche Strecke auch in der Ebene überwinden kann, sollte auf dem Trail keine Probleme haben.

Beim Traillaufen versucht man, so weit es geht, asphaltierte Strassen und Wege zu vermeiden und so viel wie möglich der in freien Natur zu laufen. Der internationale Leichtathletikverband (IAAF) hat das Traillaufen als Sportart in der Leichtathletik anerkannt. Es ist dem Crosslauf nicht unähnlich, der aber auch einen vorher festgelegten Kurs hat und meistens auch kürzer ist.

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